Kriminalpolizei (Kripo)
Polizei NRW
Das Aufgabengebiet in den Kriminalkommissariaten ist nicht weniger anspruchsvoll als das im Streifendienst. Als Kriminalpolizist versiehst Du in ziviler Kleidung Deinen Dienst. Den Beamten der Kriminalpolizei (Kripo) obliegt dabei die Aufgabe, Vorgänge des Wach- und Wechseldienstes weiterzubearbeiten und weitere Ermittlungsmaßnahmen durchzuführen.
Dabei umfasst das Tätigkeitsfeld der Kripo u. a. folgende Straftaten: Raub- und Diebstahldelikte, Sexualdelikte, Rauschgiftdelikte, politisch motivierte Straftaten, Verkehrsdelikte, Tötungsdelikte, organisierte Kriminalität u. v. m.
Wie wird man Kriminalpolizist bei der Polizei NRW?
Bei der Polizei NRW kannst Du Dich bereits bei Deiner Bewerbung für das duale Studium für den Schwerpunkt „Ermittlungen“ entscheiden. Damit bereitest Du Dich schon während des Studiums gezielt auf eine spätere Verwendung bei der Kriminalpolizei vor.
Nach dem dreijährigen Studium arbeitest Du zunächst ein Jahr im Wachdienst. Anschließend wechselst Du für mindestens drei Jahre zur Kriminalpolizei. Mit dem Schwerpunkt „Ermittlungen“ erhältst Du dafür bereits vor dem Studium eine Verwendungszusage.
Aufgaben Kriminalpolizei NRW
Mit dem Schwerpunkt „Ermittlungen“ absolvierst Du nach dem Studium zunächst eine einjährige Erstverwendung im Wachdienst. Anschließend wirst Du für mindestens drei Jahre bei der Kriminalpolizei eingesetzt.
Auch ohne den Schwerpunkt „Ermittlungen“ kannst Du später grundsätzlich in die Direktion Kriminalität wechseln. Eine garantierte Verwendung bei der Kriminalpolizei besteht auf diesem Weg jedoch nicht.
Auch innerhalb der Fachrichtung Kriminalpolizei hast Du die Möglichkeit, Deinen Wünschen und Fähigkeiten entsprechend eingesetzt zu werden. Dies ist jedoch auch abhängig vom Bedarf in den Fachdienststellen, der jährlich ermittelt wird. Danach richtet sich die Nachbesetzung.
Die Direktion Kriminalität ist in verschiedene Kriminalinspektionen eingeteilt. Diese beinhalten die einzelnen Fachkommissariate, die für die unterschiedlichsten Bereiche zuständig sind.
Du hast die Möglichkeit, bei der Kriminalpolizei u. a. in den Fachrichtungen Tötungsdelikte, Betrugs- und Eigentumsdelikte, Finanzermittlungen, Organisierte Kriminalität, Staatschutz, technische Auswertung und vieles mehr eingesetzt zu werden.
Du arbeitest teilweise auch im Schichtdienst. Die überwiegende Anzahl der Fachkommissariate versieht ihren Dienst jedoch zu den normalen Geschäftszeiten.
Zu Ihren Aufgaben gehören u. a.
- die Aufnahme von Anzeigen,
- die Sicherung von Spuren,
- die Vernehmung von Zeugen und Beschuldigten,
- die Dursuchung von Wohnungen, Fahrzeugen, Personen, Gebäuden usw.,
- die Festnahme von Tätern,
- die Fahndung nach Personen,
- die Beschlagnahme bzw. Sicherstellung von Gegenständen,
- die Suche nach Vermissten,
- die Ermittlung von Sachverhalten,
- die Mitwirkung in Ermittlungs- und Sonderkommissionen,
- die Mitarbeit in Mordkommissionen,
- die Ableistung von Bereitschaftsdiensten,
- die Auswertung und Analyse von Spuren und Datenträgern
- und vieles mehr.
Nachdem Du von der sog. Schutzpolizei zur Kriminalpolizei gewechselt hast, ändert sich Dein Titel von Polizeikommissarin bzw. Polizeikommissar in Kriminalkommissarin bzw. Kriminalkommissar. Für das Tragen ziviler Kleidung erhältst Du in der Regel eine Zulage.
Auch bei der Kripo nimmst Du regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. So absolvierst Du auch hier regelmäßig Schießübungen, Fahrsicherheitstrainings und Erste Hilfe-Seminare. Du arbeitest auch hier im Team und ergänzt die Maßnahmen, die durch die Kolleginnen und Kollegen des Wach- und Wechseldienstes begonnen wurden.
Verwendung in der
Polizei NRW
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